Hintergrund des Konflikts Georgien Abchasien

Eingeschickt am Freitag, 5. September 2008
Fach: Geschichte, Politik
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Hintergrund des Konflikts Georgien Abchasien

Hintergründe, Konfliktparteien, bisherige Folgen und Lösungsvorschläge zum georgisch-abchasischen Konflikt

Stand 2003

Georgisch-Abchasischer Konflikt

Konfliktparteien

Abchasische Minderheit (Bündnispartner; zeitweilig tschetschenische Freischärler, russische Streitkräfte) gegen die georgische Regierung sowie die abchasisch-georgische Opposition im georgischen "Exil" aus den Reihen der Abchasienflüchtlinge.

Hintergründe

Abchasien hat christliche und islamische Überlieferungen und besitzt eine eigene mittelalterliche Tradition mit Bindung an das georgische Königshaus. Zunächst unter russischem Protektorat, wanderte ein Großteil der muslimischen Bevölkerung bei der Annexion 1864 ins Osmanische Reich aus. 1921 wurde in Abchasien die Sowjetmacht ausgerufen. Ein Allianzvertrag mit Georgien fixierte die Zusammenarbeit auf gleichberechtigter Basis. Innerhalb der Sowjetunion gehörte Abchasien zunächst zu den vier gleichberechtigten Republiken der Transkaukasischen Föderation (1922-1936), 1931 erfolgte die Umwandlung in eine Autonome Sozialistische Sowjetrepublik im Bestand Georgiens. In dieser Gebietskörperschaft wurde der abchasische Bevölkerungsteil gegenüber der georgischen Bevölkerung zur Minderheit (von über 500.000 Einwohnern sind 90.000 abchasischer Abstammung). Im August 1990 forderte das abchasische Parlament die Wiederherstellung der Souveränität auf Basis der Verfassung von 1925, was von der georgischen Regierung unter Hinweis auf den Schutz der anderen Bevölkerungsteile (georgische, russische, griechische, armenische Gruppen) verweigert wurde. Es kam zum Bürgerkrieg.

Ziele

Abchasien forderte zunächst nur die Anerkennung seiner autonomen Rechte (Sprache, Schulsystem, Aufhebung durch die Zentralgewalt), am 23. Juli 1992 erfolgte die Erklärung der Unabhängigkeit. Gegenwärtig ringt Abchasien um internationale Anerkennung und wirtschaftliche Aufbauhilfe, wofür es sich eng an Russland anlehnt. Georgien besteht auf Wiederherstellung der territorialen Ausgangssituation. Priorität besitzt die Rückkehr der Vertriebenen und die Entmilitarisierung der Region.

Bisherige Folgen

Die Zahl der Toten wird auf etwa 10.000 angegeben, über 300.000 Menschen wurden zu Flüchtlingen. Abchasien befindet sich außerhalb georgischer Kontrolle, ist international und regional (Ausnahme Russland, Türkei) isoliert, neben einer stark verringerten Bevölkerung ist die Wirtschaftskraft deutlich zurückgegangen. Der Abchasienkonflikt destabilisiert den georgischen Transformationsprozess. Seit Mai 1994 gilt ein insgesamt eingehaltener Waffenstillstand, Peacekeeping-Truppen der GUS (3000 Mann) besetzen die 12km lange Demarkationslinie am Inguri-Fluss. Unter Führung der Vereinten Nationen und Beteiligung der "Gruppe der Freunde des UN-Generalsekretärs" (Deutschland, Frankreich, USA, Großbritannien, Russland, seit 1999 auch Ukraine) sowie der OSZE wurden im November 1997 in Genf verbesserte Vorraussetzungen für eine politische Konfliktlösung geschaffen. Eine internationale Beobachtergruppe (110 Soldaten) soll die Waffenstillstandseinhaltung überwachen. Die Konfliktlage bot Russland durch die Schwächung Georgiens günstige Chancen zur Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung des Einflusses in der Region. So musste Georgien Russland wieder Nutzungsrechte von Militärbasen (Batumi, Achalkalaki) einräumen. Eine zunehmende Kriminalisierung (Schmugel, Bandentum) ist zu beobachten.

Lösungsvorschlag

UNO/OSZE/Georgien befürworten Entmilitarisierung, Friedensverhandlungen unter Schirmherrschaft von OSZE und der UNO, Flüchtlingsrückkehr, Wiederaufbau sowie eine föderalistische Lösung, wie sie zwischen 1921 und 1931 bestand.

Ein Kommentar zu “Hintergrund des Konflikts Georgien Abchasien”

  1. Ich werde den Text in Abschnitte aufteilen und so auf sie antworten, die macht es leichter denke ich.
    Text: „Abchasische Minderheit (Bündnispartner; zeitweilig tschetschenische Freischärler, russische Streitkräfte) gegen die georgische Regierung.“

    Antwort: In Abchasien haben in erster Linie die Abchasen Abchasiens und die zur Hilfe geeilten Diasporaabchasen gekämpft, ihnen zu Hilfe kamen 1000-2000 Adigen-Kabardiner, Tschetschen, Awaren und Osseten. Ein Viertel der abchasischen Armee bestand aus den Diasporaabchasen. Des Weiteren haben sich auch armenische Gruppierungen zum Selbstschutz der Abchasischen Seite angeschlossen sowie auch manche Russen, dies waren jedoch Menschen die ebenfalls in Abchasien lebten. Dies gilt jedoch nicht für die erwähnten 1000-2000 Nordkaukasier die im Verlaufe des gesamten Krieges Zeitweise als Helfer und Söldner auf der Seite der Abchasen kämpften. Außer den Osseten, verstehen sich die hier erwähnten Nordkaukasier als mit den Abchasen verwandte Völker, deren Sitten und Mentalität sich stark ähneln. Russland hat nicht aktiv am Krieg gegen Georgien teilgenommen sondern reagierte auf den Beschuss durch aufgebrachte georgische Truppen, wegen der später begonnen Waffenlieferungen der Russen an die Abchasen, es gibt keinerlei Videos auf den russische Truppen in offensiven Kampfhandlungen im Krieg 1992-93 zu sehen sind!

    Text: „Abchasien hat christliche und islamische Überlieferungen und besitzt eine eigene mittelalterliche Tradition mit Bindung an das georgische Königshaus.“

    Antwort: Die Abchasen besaßen bereits um 2000 vor Christus ihre eigenen Königreiche vom Nordkaukasus bis nach Griechenland und ihre Völker bildeten die Supermacht dieser Epoche, zu ihnen gehören die Aschuwa, Amazonen, Hattier/Hethiter, Kolchis, Maykopkultur, Basken, Urartur, Hurritter, Luwier, Lykier, usw. Die Wissenschaftlich anerkannte abchasische Urschrift ist mindestens 3300 Jahre alt und die mit ihr beschriftete Steintafel bezeugt das Kolchis mit seiner Hauptstadt „Aia“ ein aschuwa-abchasisches Kaiserreich war. Die Georgier sind vor 2700 Jahren als Sklaven, Arbeiter und Händler in das abchasische kaiserreich von Kolchis eingewandert. Kolchis war auch ein mächtiger und sehr reicher Sklavenhalterstaat.

    Text: „1931 erfolgte die Umwandlung in eine Autonome Sozialistische Sowjetrepublik im Bestand Georgiens. In dieser Gebietskörperschaft wurde der abchasische Bevölkerungsteil gegenüber der georgischen Bevölkerung zur Minderheit (von über 500.000 Einwohnern sind 90.000 abchasischer Abstammung).“

    Antwort: Diese Umwandlung war eine mit vielen toten Abchasen verbundene Annexion ihrer Heimat durch die beiden georgischen Nationalisten „Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili Stalin und KGB Chef Lawrenti Pawlowitsch Beria“. In Folge dessen wurde den Abchasen auch ihre Sprache und Identität verboten, so wie auch ihre Geschichte Teils umgeschrieben, Teils vernichtet wurde. Alle Gebildeten und Künstler wurden aus ihren Häusern Verschleppt und hingerichtet, anschließend ließen sie sie in Massengräbern vergraben. Ca.100.000 Georgier wurden gegen den Willen der Abchasen in Abchasien angesiedelt und bekamen das Eigentum der dort lebenden Abchasen zugesprochen, all dies kostete Tausenden Abchasen das Leben. Heute berufen sich die Ansprüche der Nachkommen dieser Verbrecher auf diesen Verbrächen sprich illegalen Aneignungen abchasischen Bodens und Eigentums! Mit Gerechtigkeit und Reue hat das nicht im geringsten zu tun, ach währe doch nur Papa Stalin und Onkelchen Beria noch am Leben denken sich die meisten ihrer Nachkommen und besitzen noch immer die gleiche unverschämte Dreistigkeit, es zu versuchen den Abchasen ihr Eigentum zu entreißen.

    Text: „Im August 1990 forderte das abchasische Parlament die Wiederherstellung der Souveränität auf Basis der Verfassung von 1925, was von der georgischen Regierung unter Hinweis auf den Schutz der anderen Bevölkerungsteile (georgische, russische, griechische, armenische Gruppen) verweigert wurde. Es kam zum Bürgerkrieg.“

    Antwort: Zuvor erklärte sich Georgien als unabhängig von der Sowjetunion und versuchte dabei die erst in der Unionszeit mit Georgien verbundenen Staaten auch weiterhin im eigenen Staatenbund mitzuführen, was jedoch eine immens große Bedrohung für die Ethnie der Abchasen in Abchasien bedeutete, denn seid ihrer Annexion durch Stalin waren sie die einzige Ethnie in der Sowjetunion die ca. alle 10 Jahre einen Aufstand gegen die Unterdrückung ihres Volkes vollzog und dabei jedes mal hunderte Tote beklagen musste. Allgemein wurde es erst besser, nach dem Stalin gestorben war und der georgische Machtaperat innerhalb der Sowjetunion an Einfluss verlor. Eine Bestätigung für die Befürchtung der Abchasen das die Georgier die Trennung von den Russen ausnutzen wollten um die Abchasen nun wirklich total auszulöschen (sei es durch Mord oder radikaler Assimilation) wollen, war die zu Kriegsbeginn einem russischen Fernsehsender gegenüber gemachte zynische Aussage des Oberkommandierenden der georgischen Streitkräfte in Abchasien, „Er wolle 100.000 georgische Kämpfer Opfern um 100.000 Abchasen zu ermorden“! Damit unterstrich er das georgische Vorhaben, alle Abchasen Abchasiens „gleich Kind oder Senior“ zu ermorden! Die USA, EU, ISRAEL und die UNO wissen das und dessinformieren ihre eigenen Bürger noch bis Heute um die wahren Begebenheiten im Konflikt und sogar im Bezug auf die Wahre Jahrtausende alte und wertvolle Geschichte der abchasischen Völker. All dies um jegliche Sympathie der eigenen Bürger für die Abchasen und ihrer gerechten Sache zu verhindern!

    Text: „Abchasien forderte zunächst nur die Anerkennung seiner autonomen Rechte (Sprache, Schulsystem, Aufhebung durch die Zentralgewalt), am 23. Juli 1992 erfolgte die Erklärung der Unabhängigkeit.“

    Antwort: Um sich vor dem was hier oben so eben erwähnt worden ist, sich einigermaßen in Sicherheit wiegen zu können, ohne einen Krieg zu provozieren, hatte die abchasische Regierung der georgischen Führung einen Kompromiss vorgeschlagen der die Verhältnisse von 1921-1931 vorsah. Dies jedoch wurde von den Georgiern abgelehnt denn sie wogten sich durch ihre ehemals Stalinistisch begünstigte Armeestärke in der Sicherheit, die Abchasen binnen kürzester Zeit total auslöschen zu können. So überfielen sie die Republik Abchasien genau an dem Tag, zu dem sie zu diplomatischen Gesprächen um den zukünftigen Föderationsstatus zwischen beiden Staaten zu erörtern, eingeladen worden sind. Ermutigt durch die Tatsache das die Abchasen fast keine Waffe hatten und auch die Russen nicht wirklich vor hatten mit den Abchasen zusammenzuarbeiten, schlugen sie dann zu und das auch noch mit eigens zu schlimmsten Verbrächen amnestiesirten Strafgefangenenmilizen im Schlepptau! Die ersten Monate konnten die Georgier die Russen noch hinhalten in Bezug auf ihre zukünftige Position zu Russland und blockierten somit mögliche Waffenlieferungen an die Abchasen durch die Russische-Föderation. Es gab Abchasische Kämpfer die Monate lang mit nur einer Handgranate zur äußersten Notwehr ausgerüstet waren, die nur Helfertätigkeiten übernehmen konnten bis Russland endlich den Waffenhandel öffnete und von dem Zeitpunkt an steigerte sich die Effektivität der Abchasen immens.

    Text: „Gegenwärtig ringt Abchasien um internationale Anerkennung und wirtschaftliche Aufbauhilfe, wofür es sich eng an Russland anlehnt. Georgien besteht auf Wiederherstellung der territorialen Ausgangssituation. Priorität besitzt die Rückkehr der Vertriebenen und die Entmilitarisierung der Region.“

    Antwort: Abchasien geht es zumindest jetzt schon besser als es Georgien geht und anders als in Georgien geht es in Abchasien steil aufwärts, so verzeichnete Abchasien im letzten Jahr einen Haushaltswachstum von 140% und eine Touristenzahl von 2.000.000, wie viel ist es denn in Georgien (wo bis jetzt jeder Präsident geputscht wurde)?

    Text: „UNO/OSZE/Georgien befürworten Entmilitarisierung, Friedensverhandlungen unter Schirmherrschaft von OSZE und der UNO, Flüchtlingsrückkehr, Wiederaufbau sowie eine föderalistische Lösung, wie sie zwischen 1921 und 1931 bestand.“

    Antwort: Das was Georgien nun nach seiner misslungenen Völkermordsaktion und als Verlierer mehrerer selbst angezettelter Kriege noch unverschämter Weise befürwortet interessiert die Abchasen in Kainerweise und sollte sich je ein georgischer Führer nach Abchasien begeben, so würde er das sicherlich nicht überleben und seine Delegation ebenfalls nicht! Wie soll man sch denn so etwas Unverschämtes vorstellen? Erst versuchen sie ein Volk auszulöschen in dessen Land sie ohnehin durch eben die gleichen Verbrächen Fußfassen konnten und nach dem sie Tausende Zivilisten mit ihren Soldaten und Strafgefangenenmilizen ermordet haben aber auch den Krieg verloren haben, wollen sie jetzt so dreist wie sie nun einmal sind, auch noch am Wohlstand dieses freien Staates teilhaben gar ihre Wirtschaft auf diesen Staat stützen, hahahahah ahhahahahah hahahaha?! Abchasien hat sich mit Georgen nicht einmal in den über 10 Jahren des Totalen Embargos (Durch das Bestreben der USA, EU und ISRAEL von der UNO zur Aushungerung der Abchasen verhängt!) und einer Zeit in Schutt und Asche arrangiert, jetzt wo das Embargo aufgehoben und das meiste Wieder Aufgebaut ist, zwei Staaten Das Land als unabhängig anerkannt haben und 6 weitere Staaten auf der Liste stehen, jetzt wo Abchasien wirtschaftliche Beziehungen auch zu EU-Staaten wie Italien hat und Handelsbeziehungen, sowie auch Wirtschaftliche Beziehungen zu reichen arabischen Staaten und auch zu ostasiatischen Staaten, soll Abchasien sich noch mal mit dem verfluchten Georgien zusammen tun, das wir nicht lachen hahahahah hahahahah hahahahaha!!! Es lebe das über 6000 jährige Volk der Abchasen und ihre Heimat AB-“K-AS“IA!!! Hört auf Leuten zu helfen die eure Vorfahren auslöschen wollen!!!

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