Romanik im 11. und 12. Jahrhundert
Romanik im 11. und 12. Jahrhundert
Kurze Auflistung der Besonderheiten der Romanik im 11. und 12. Jahrhundert.
Allgemeines
- Erste große europäische Kunstepoche seit dem Ende der Antike mit dem Untergang Roms im 6. Jahrhundert
- Als „typisches Erkennungsmerkmal“ romanischer Bauten gilt der Rundbogen
- Der Begriff wurde 1820 von französischen Gelehrten für den Rundbogenstil eingeführt
- Hauptinteresse galt der Bildhauerei des Lebens und den Wundertaten des Herrn
- häufigste Thema der Plastik des zwölften Jahrhunderts war das jüngste Gericht
- Aufgabenfelder der romanischen Plastiker waren das Schmücken von Kirchenportalen über den Eingängen und die Ausschmückung im Inneren
- religiöse Motivation des künstlerischen Schaffens war selbstverständlich, denn viele Werke waren für den kirchlichen Gebrauch bestimmt
- romanische Skulpturen wurden oft mit der Vorstellung eines großen Kirchenportals verbunden
- schwere kompakte Körperlichkeit
- Fülle wir betont durch ein Gewand (glatt über den Leib verbreitet)
- Wirkt statisch und erhält eine Geschlossenheit
- gedrungene Körperlichkeit mit einem unruhigen Gewand
- keine Ruhe mehr vorhanden sondern Bewegung
- Mainzer Doms
- Der Dom zu Speyer
- Dom zu Worms
- Bamberger Dom
- Dom von Pisa

