Tristan und Isolde

Eingeschickt am Sonntag, 15. Juni 2008
Fach: Deutsch
Note: 2.8
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Tristan und Isolde

Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral und von König Artus eine der Quellen, die im europäischen Mittelalter immer wieder von der erzählenden Literatur aufgegriffen wurden.

Inhalt:

  • Allgemein
  • Gottfried von Straßburg
  • Inhaltsangabe "Tristan und Isolde"

1. Allgemein

Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral und von König Artus eine der Quellen, die im europäischen Mittelalter immer wieder von der erzählenden Literatur aufgegriffen wurden. Zahlreiche Dichter-besonders jene Frankreichs und Deutschlands- haben ihr dichterisches Können an den Gestalten dieses Stoffes versucht. Der Stoff der Tristansage gehört dem bretonischen Sagenkreis an. Die erste deutsche Bearbeitung des französischen „Tristan-Stoffes“ stammt von Eilhart von Oberg. Sein Tristrant ist Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts entstanden . Gottfried von Straßburgs Version von Tristan fußt auf der des Thomas von England. Gottfrieds Epos „Tristan“ gilt als klassische Stoffrepresentation des Mittelalters. Die „Tristan und Isolde-Thematik“ wurde von vielen Künstlern, Schriftstellern, Komponisten usw. künstlerisch umgesetzt. Beispiele:
  • Versepen von Thomas von Britannien (um 1165), Eilhard von Oberge (1180), Gottfried von Straßburg (um 1210)
  • Tragödie von Hans Sachs (1553)
  • Oper von Richard Wagner (1859)
  • Erzählung von Thomas Mann (1901)

2. Gottfried von Straßburg

Gottfried von Straßburg  war ein mittelhochdeutscher Dichter der höfischen Epoche (Einer der bedeutendsten Dichter des Mittelalters). Er lebte Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts. Ob er bürgerlichen Standes gewesen ist oder nicht, lässt sich nicht entscheiden. Er starb vor Vollendung von „Tristan und Isolde“ zwischen 1210 und 1220.

3. Inhaltsangabe „Tristan und Isolde“ ( von Straßburg)

Tristan ist der Sohn des Riwalons von Parmenien und Blanchefleurs (die Schwestern von Markes von Cornwall) Er wird nach dem frühen Tod seiner Eltern von dem Treuen Marschall seines Vaters, Rual li Foitenant, erzogen. Nach mannigfachen Abenteuern gelangt er zu seinem Oheim König Marke von Cornwall. Dort besiegte er Morold, der Tributforderungen überbrachte, im Zweikampf und tötete darauf diesen. Dann musste er nach Irland reisen, da er sich von Morolds vergifteten Schwert eine tödliche Verwundung zugezogen hatte und nur die königin Isolde von Irland besitzt die Fähigkeit und Kenntnis diese Wunde zu heilen. Mit einer list verbirgt Tristan seine wahre Identität, indem er sich als Spielmann Tantris ausgibt, da er Rache für Morold befürchten muss. Doch er wird schließlich geheilt. Er wird auf die schöne Königstochter Isold Blondhaar aufmerksam und erteilt ihr Unterricht. Nach Tristans Rückkehr zu Markes, wird er wieder nach Irland gesandt, um für diesen bei König Gurmun und Königin Isolde von Irland  um Isold Blonhaars Hand anzuhalten. Von deren Schönheit tristan berichtet hat. Tristan erlegt in Irland zunächst einen Drachen, auf dessen Tötung der König seine Tochter als Preis ausgesetzt hat. Trsitan wird als Spielmann tantris wiedererkannt und seine wahre Identität als Besieger Morolds wird offenbart. Dennoch verständigen sich der König, sein Frau und dessen Tochter darauf, dass sie Tristan am Leben lassen um ihm Isold Blondhaar für König Markes von Cornwall mitzugeben. Sie reisen zu Schiff ab. Doch vor der Abreise gibt die Königin  Brangaine, einer der Jungfrauen in Isoldes Gefolge, heimlich einen Minnetrank, den sie Isolde und ihrem Gemahl bei der Hochzeit zu trinken geben soll, damit beide mit unwandelbarer treue aneinander gekettet würden. Es ereignet sich aber, dass Tristan und Isolde durch ein Missgeschick auf der Überfahrt den Zaubertrank, ohne von dessen Wirkung zu wissen, trinken. Sofort werden ihre Herzen von unwiderstehlicher Liebe zu einander ergriffen. Islode wird nun Markes Gemahlin, doch dieser wird von dem Liebespaar mit allen Künsten der Liebesklugheit fort und fort betrogen. Nach einer langen reihe solcher abendteuer werden sie von Markes entdeckt und Tristan zieht in die Normadie, wo er mit einer anderen Isold („Isold Weißhand“) eine Liebschaft anknüpft. In dieser Beziehung fühlte er sich weder befriedigt noch konnte er die frühere Isold vergessen. Mit der Schilderung dieses Zwiespalts in Tristans Seele bricht Gottfrieds Gedicht ab.

Ein Kommentar zu “Tristan und Isolde”

  1. xaniar says:

    Das war ziemlich behilflich.Vielen dank.

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